Die numerische Simulation optimiert den Entwicklungsprozess



„Fortschritt aus Tradition“ – dies ist nicht nur der zentrale Leitspruch der Unternehmensphilosophie der SCHERDELGruppe, sondern auch gelebte Praxis in den Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, die im Unternehmen einen hohen Stellenwert besitzen. Dabei kommt besonders der numerischen Simulation als Werkzeug der Verfahrensoptimierung und in der Produktentwicklung eine große Bedeutung zu: Die Verkürzung von Entwicklungszeiten, Kosteneinsparungen bei Versuchen und im Prototypenbau, gesteigerte Materialkompetenz bei der Auswahl von Werkstoffen und wissenschaftlich fundierte Kenntnisse als Basis für Entscheidungsfindungen stehen im Mittelpunkt aller Überlegungen, wenn computersimulierte Verfahren zum Einsatz kommen. Gerade bei Stanz- und Biegeteilen oder technischen Federn müssen mechanische Belastungen, Verformungen und Toleranzen kalkulierbar sein.

Neben Konstruktion, Versuch, Prototypenbau und jahrzehntelanger Erfahrung bildet die Simulation einen zentralen Bestandteil der Entwicklungsprozesse in der SCHERDELGruppe. Durch die örtliche Nähe all dieser Kompetenzen entsteht eine hohe Dynamik im Entwicklungsprozess. Probleme werden frühzeitig erkannt, Alternativen können effizient bewertet und kostengünstig behoben werden oder führen zu konstruktiv neuen, innovativen Lösungen. Innovationen wie Hülsenfedern für Piezoeinspritzsysteme, Spiralfedern für Nockenwellenversteller oder komplexe Stanz-Biegeteile für Bremsen wären ohne den Einsatz numerischer Werkzeuge nur mit extrem hohem Prototypen- und Versuchsaufwand realisierbar. Weltweit federführend ist die SCHERDELGruppe in der dynamischen Berechnung von Ventilfedern und in der Prozesssimulation.

Weitere Schwerpunkte liegen im Maschinenbau. Das Aufgabenfeld reicht hier von einfachen Festigkeitsnachweisen für Bauteile über Konstruktionsentwicklungen und messtechnische Untersuchungen in schwingungstechnischen und akustischen Bereichen bis hin zur Berechnung kompliziertester physikalischer Zusammenhänge an mechanischen Strukturen oder in Fluiden. Ganz gleich, ob es um Maschinenschwingungen oder um die Simulation von Strömungsvorgängen bei Einströmdüsen in Kraftfahrzeugen geht – der Kundennutzen der numerischen Simulation liegt stets in der Beseitigung von Schwachstellen, der Verbesserung von Wirkungsweisen und der Optimierung von Funktionen bei der Herstellung von Produkten.

Numerische Simulation


Festigkeitsberechnung

Mehrkörpersimulation

Betriebsfestigkeit

Modalanalyse

Optimierung

Prozesssimulation

Strömungssimulation

Temperaturfelder